Was bedeutet Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Die häufigsten Begriffe der Immobilen Branche verständlich erklärt.

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Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung - Was bedeutet das?

Als solche Einnahmen zählen alle Einnahmen, die aufgrund der Überlassung von Wohnraum beziehungsweise Immobilien beziehungsweise auch durch das Verpachten von Grundbesitz gewonnen werden. Weiterhin gehören auch solche Einnahmen hierzu, welche aus der Vermietung von betrieblichem Vermögen oder Wirtschaftsgütern und auch aus der Überlassung von Rechten stammen. Als Rechte gelten dabei insbesondere Urheberrechte aus geschriebenen oder anderen künstlerischen Werken sowie Urheberrechte aus gewerblicher Natur. Ebenfalls zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung werden Einnahmen gerechnet, die aus der Veräußerung von Miet- und Pachtzinsforderungen stammen. Im Falle, dass die den entsprechenden Immobilien, Grundstücke und Rechte dem vorhandenen Betriebsvermögen angehören, gelten die daraus erzielten Einkünfte als Betriebseinnahmen. Somit handelt es sich hierbei um Einnahmen aus einem Gewerbebetrieb. Im Jahre 2004 wurden für Vermieter neue Vorschriften zur Umsatzsteuer eingeführt. Diese betreffen Reinigungs- und Bauleistungen, welche von ausländischen Firmen ausgeführt wurden. Für diese Leistungen existiert seither eine Zahlungsverpflichtung oder bzw. eine Steuerschuld gegenüber den Finanzbehörden. Für den Fall, dass der Vermieter mehr als zwei Wohnungen besitzt, ist die Umsatzsteuer nun nicht mehr an das jeweilige Unternehmen, sondern direkt an die zuständigen Finanzbehörden zu zahlen. Nach einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 17.08.2001 (Aktenzeichen: V R 1/01) müssen das Finanzämter anerkennen, sobald ein Unternehmer die Vorsteuerbeträge nach dem Verhältnis der Ausgangsumsätze aufteilt. Dies gilt dem Urteil zufolge immer als sachgerechte Schätzung. Bestehen Unklarheiten, betreffs der Gewinnerzielungsabsicht eines jeden Vermieters, so könnte das Schreiben des Bundesministeriums für Finanzen vom 08.10.2004 zur Klärung herangezogen werden. Vermieter, welche Wohnraum an nahe Verwandte vermieten, ist die Miethöhe in keinem Fall zu gering ansetzen. Andernfalls kann die Finanzbehörde den Abzug der Werbungskosten streichen. Falls ein Mieter anhand Abstandszahlungen zum Verlassen der Wohnung bewegt werden soll, so können diese immer dann als Werbungskosten geltend gemacht werden, sobald die Wohnung nach Auszug des Mieters wieder neu vermietet wird.

C - Wie Courtage bis Courtage

J - Wie Jahresabrechnung bis Jahresrohmiete

K - Wie KfW-Darlehen bis Kündigung

P - Wie Pacht bis Pacht

R - Wie Reihenhaus bis Rücktrittsklausel

T - Wie Teileigentum bis Tilgungsstreckung

U - Wie Unbedenklichkeitsbescheinigung bis Untermieter

Ö - Wie ÖBVI bis ÖBVI

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