Was bedeutet Auflassungsvormerkung

Die häufigsten Begriffe der Immobilen Branche verständlich erklärt.

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Auflassungsvormerkung - Was bedeutet das?

Eine Auflassungsvormerkung ist eine im Grundbuch eingetragene Vormerkung zur Sicherung anstehenden Eigentumserwerbs. Gilt auch in einem Insolvenzverfahren (§ 106 InsO). Bei einem Immobilienkauf und/oder einer Baufinanzierung handelt es sich um eine Maßnahme zur Sicherung des schuldrechtlichen Anspruchs auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück (§ 883 BGB). Die Auflassungsvormerkung schützt den Erwerber, da sie einen nochmaligen Verkauf des Grundstücks verhindert. Als ein wichtiges Sicherungsmittel kann die Auflassungsvormerkung beim Kauf von einem Bauträger festgestellt werden. Für die Eintragung wird die Hälfte der vollen Gebühr berechnet (§§ 66 I Satz l, 60 I KO). Die Auflassungsvormerkung ist die meist vorkommende Vormerkung in Abteilung II des Grundbuches. In der Praxis kann ein mit einer Auflassungsvormerkung belastetes Grundstück nicht beliehen werden, da der Vormerkungsberechtigte bei der Geltendmachung des Auflassungsanspruches das später eingetragene Grundpfandrecht nicht gegen sich gelten lassen braucht, sondern dessen Löschung verlangen kann (§ 888 BGB). Das Kreditinstitut muss demnach den Rangrücktritt der Auflassungsvormerkung hinter sein Grundpfandrecht verlangen.

C - Wie Courtage bis Courtage

J - Wie Jahresabrechnung bis Jahresrohmiete

K - Wie KfW-Darlehen bis Kündigung

P - Wie Pacht bis Pacht

R - Wie Reihenhaus bis Rücktrittsklausel

T - Wie Teileigentum bis Tilgungsstreckung

U - Wie Unbedenklichkeitsbescheinigung bis Untermieter

Ö - Wie ÖBVI bis ÖBVI

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