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Zum Artikel: Zukunftsangst statt Zuversicht 12.12.2016

Zukunftsangst statt Zuversicht

Magazin: Altersvorsorge
Evelyn Schneider

Immer mehr Menschen in Deutschland fürchten sich vor der Zukunft. Nicht nur der Klimawandel oder politische Konflikte bereiten ihnen Sorgen, sondern auch die wirtschaftliche Lage hierzulande. Vor allem die Ungewissheit über die spätere finanzielle Situation aufgrund demographischer Veränderungen ist beängstigend: Wie steht es um meine Rente, wenn Deutschlands Population eines Tages zur Hälfte aus Rentnern bestehen wird? Die jüngeren Generationen fragen sich vermehrt, wie es sich auf ihr Einkommen und ihre Altersvorsorge auswirkt, wenn nur noch 50% der Bevölkerung erwerbstätig ist. Denn laut Prognosen werden Kinder und Rentner um das Jahr 2060 sogar den Großteil der Population ausmachen. Die Frage, wie Deutschland mit seiner älter werdenden Bevölkerung umgehen wird, ist noch nicht ganz geklärt. Wird das Renteneinstiegsalter noch höher gesetzt oder gar die Renten gekürzt? Welche Art von Altersvorsorge ist in diesen Zeiten angebracht? Eine Menge Fragen, die in der Tat beängstigen.

Laut der Studie „Deutschland 2020“ des B.A.T. Freizeit-Forschungsinstituts haben 58% der Deutschen Angst vor Terrorismus. 57% machen sich Sorgen um die Mindestrente und 55% der Deutschen fürchten sich vor der Inflation.

Den letzteren beiden Problemen kann man aktiv entgegenwirken, indem man sich rechtzeitig mit der Frage auseinandersetzt und dementsprechend vorsorgt. Eine private Rentenversicherung nimmt einem die Angst vor Armut im Ruhestand, während eine Investition in Sachwerte die Ersparnisse vor Inflation schützt. Es gibt auch die Möglichkeit, beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Die Investition in eine Eigentumswohnung. Die dauerhaften Mieteinnahmen, die eine Wohnung abwirft, bieten einen lukrativen Rentenzuschuss, welcher die Altersvorsorge sichert. Auch um die Inflation muss man sich nicht mehr sorgen. Da die Mieteinnahmen mit der Inflationsrate steigen, ist man nicht mehr von ihren negativen Auswirkungen betroffen.

Warum also sollte man sich blind auf die Entscheidungen Anderer verlassen, wenn man sein Schicksal auch selbst in die Hand nehmen kann?

Gerade die Gefahr des demographischen Wandels sollte nicht unterschätzt werden. Welche Auswirkungen das andauernd steigende Durchschnittsalter wirklich auf uns hat, werden wir am eigenen Leibe erfahren müssen. Selbst die Politik, die für die Lösung dieser kommenden Probleme zuständig ist, kann das Ausmaß dieser komplexen Problematik noch nicht vollkommen erfassen.

Selbstständiges Vorausdenken und frühzeitiges Handeln ist hier angebracht.



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