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Zum Artikel: Warum sollte ich vermieten? 21.11.2016

Warum sollte ich vermieten?

Magazin: Altersvorsorge
Evelyn Schneider

Eine Wohnung zu haben ist für die meisten Menschen (in Europa) kein Wunschgedanke sondern eine Notwendigkeit. Jeder braucht eine Unterkunft, ein Dach über dem Kopf. Es handelt sich also um eines der Grundbedürfnisse des Menschen. Das bedeutet, dass diese Notwendigkeit keine kurzlebige Idee oder ‚Mode‘ ist, sondern eine Immobilie ein Objekt darstellt, das auch auf lange Sicht immer gefragt sein wird. Dies ist einer der wichtigsten Aspekte dieses Gedankens: die Langlebigkeit der Investition. Mit einer eigenen Immobilie habe ich nicht nur eine sichere und vor der Inflation geschützte Investition getan, sondern gleichzeitig auch einen Grundstein für die eigene Altersvorsorge gelegt.

Warum also eine Immobilie kaufen?

Um sie zu vermieten. Das ist auf diesen Fall bezogen nicht nur die offensichtlichste sondern auch die lukrativste Möglichkeit, Geld risikolos zu investieren und Gewinn daraus zu ziehen. Wie schon festgestellt, bleibt der Wunsch nach einem Zuhause in der Regel kein Wunschgedanke sondern wird zur Realität. Der Aufwand, sich sein eigenes Zuhause zu bauen, ist jedoch sehr groß und meist ist weder die Zeit noch das Geld dazu da. “Günstig und am besten schnell”, das zählt heutzutage. Die eigenen vier Wände werden daher nur selten durch Eigenarbeit aufgestellt, der Trend geht eher dahin, eine Immobilie zu mieten. Es handelt sich dabei zum Einen um viel kleinere Geldmengen, die mobilisiert werden müssen, und zum Anderen bedeutet eine gemietete Immobilie auch weniger Organisation. Nach Vertragsschluss sind es meist nur noch einige Tage, bis die Wohnung tatsächlich bezogen werden kann. Das Sparen, die lange Bau- und Einrichtungszeit sowie viele eigene Verantwortungen fallen weg und der Mieter bleibt flexibel.

Diese Entwicklung bestätigt auch die Analyse des statistischen Bundesamtes, die eine Statistik zur Anzahl der Wohneinheiten in Deutschland nach ihrem Baujahr erstellt haben. Es ist deutlich zu erkennen, dass die meisten Wohnungen in den Nachkriegsjahren gebaut wurden und diese Zahl daraufhin drastisch gesunken ist: von 1949-79 sind rund 16,5Mio neue Wohneinheiten entstanden, in den darauffolgenden Jahren (1979-90) waren es nur knapp 4Mio Einheiten und seither ist die Zahl der Neubauten immer weiter geschrumpft. In der Zeitspanne von 2009-2012 sind nur rund 130.000 neue Wohneinheiten gebaut worden. Diese geringer werdende Zahl, die sich nicht durch einen proportionalen Bevölkerungsrückgang begründen lässt, bedeutet, dass es sich bei den Neubauten mehrheitlich um Gebäude für mehrere Wohneinheiten handelt. Alles in Allem sind das zwei Faktor, die das Vermieten eindeutig begünstigen.



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