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Zum Artikel: Suche Wohnung in Frankfurt 17. März 2013

Suche Wohnung in Frankfurt

Magazin: Immobilienstandort
Mathias Rare

Frankfurt am Main gehört bereits seit Jahrzehnten zu den Städten in Deutschland, in denen sehr hohe Preise für Mietwohnungen erzielt werden. Ferner steigen die Mietpreise in fast allen Stadtteilen der Mainmetropole Jahr für Jahr deutlich an, was den Markt für Eigentumswohnungen besonders interessant macht.

Ein stetiger Anstieg der Mieten

Die Mieten in Frankfurt am Main steigen stetig an. Sie bewegen sich bereits auf einem hohen Niveau und erhöhten sich in besonders stark nachgefragten Stadtteilen wie dem Westend, dem Holzhausenviertel und Diplomatenviertel in den vergangenen zwei Jahren teilweise um mehr als 15 %. So wird für eine Wohnung im Westend und im Holzhausenviertel derzeit ein Mietpreis pro m² von 14 Euro bis 22 Euro veranschlagt. Experten diagnostizieren eine weitere Steigerung dieser Preise. Die ebenfalls sehr beliebten und zentrumsnahen Stadtviertel Sachsenhausen-Nord, Nordend, Ostend und Bockenheim bewegen sich in einer Preisspanne von 8 Euro bis 18 Euro pro m². In Riedberg, Sachsenhausen-Süd und Bornheim zahlen die Mieter an den Eigentümer zwischen 9 Euro und 15 Euro pro m². Damit sind nach den Mietspiegeln der vergangenen zwei Jahre Mietpreissteigerungen von bis zu 10 % zu verzeichnen.

Gute Gründe für hohe Preise

Die Gründe für die deutlich und stetig steigenden Mietpreise in Frankfurt am Main liegen in der Bevölkerungsstruktur und dem Arbeitsplatzangebot. Als einer der bedeutendsten Finanzplätze weltweit lebt in der Mainmetropole eine große Anzahl an einkommensstarken Personen, weshalb die durchschnittliche Kaufkraft deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Ferner besitzt die Stadt ein breites Angebot an Arbeitsplätzen, weshalb sie zunehmende Zuwachsraten an Erwerbstätigen zu verzeichnen hat. Der bestehende Wohnraum im Zentrum und in zentrumsnahen Stadtteilen kann diesen hohen Bedarf nicht decken, weshalb die Nachfrage stets das Angebot um ein Vielfaches übertrifft. Als Folge dessen steigen die Mieten stetig an und auch zukünftig wird sich an diesem Trend nichts ändern. Die Mischung aus Personen, die hohe Mieten zahlen können und dem knappen Angebot an Mietraum macht eine Eigentumswohnung in Frankfurt am Main als Investmentobjekt so interessant. Es kann sich daher für Privatpersonen lohnen, eine Wohnung zu kaufen und diese zu vermieten. Die Auslastungsquote wird bei steigenden Wohnungspreisen hoch sein, was dieses Investment zu einer besonders sicheren Anlage macht.

Neubau oder/und Bestand

Die Hochverdiener, die jährlich brutto EUR 300.000,- und mehr entscheiden sich gerne für die wenigen Neubauten der Stadt. Meist möchten sie diese Wohnungen selbst beziehen. Deshalb erlebt die vermietete Bestandsimmobilie eine stetig andauernde Steigerung auf der Beliebtheitsskala. Denn die Beschäftigen, die weniger als EUR 300.000,- per anno verdienen schauen sich auf dem Markt der bestehenden Eigentumswohnung aus den 60er, 70er, 80er und 90er-Jahren um, also Wohnungen die preislich etwas unter dem Neubau liegt.

Interessante Möglichkeit für Kapitalanleger

Gerade diese Bestandswohnungen sind manchmal noch für einen interessanten Wert zu erwerben. Einmal eine solche Wohnung in Frankfurt im Besitz, vermietet der Kapitalanleger in der Regel völlig problemlos. Die Vermieter sprechen von teilweise 30,40 Bewerbungen auf ein Zeitungsinserat.



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