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Zum Artikel: Inflation 27.03.2017

Inflation

Magazin: Immobilien zur Kapitalanlage
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Die Inflation ist ein dynamischer Prozess, bei dem eine Preisniveausteigerung über mehrere Perioden anhält. Hierdurch sinkt die Kaufkraft des Geldes. Es ist mehr Geld nötig, um dieselben Güter zu kaufen. Die Inflation ist nicht zu verwechseln mit markttypischen Preisstrukturänderungen einzelner Güter, die sich beispielsweise aufgrund von Änderungen im Herstellungsprozess ergeben. Trotz einer Preisniveausteigerung, die mehrere Güter zusammenfasst, kann es dazu kommen, dass einige Einzelpreise für Güter konstant bleiben oder sogar sinken.

Zur Messung des Preisniveauanstieges werden Preisindizes ermittelt.

Der Verbraucherpreisindex wird beispielsweise dadurch beurteilt, dass ein Warenkorb erstellt wird, der repräsentativ für einen durchschnittlichen deutschen Haushalt ist. Zu diesem Warenkorb gehören unterschiedliche Güterarten, also nicht nur Nahrungsmittel oder Bekleidung, sondern auch Dienstleistungen, das Wohnen oder die Freizeit. Diese Güterarten werden individuell gewichtet. Die aktuellen Preise werden anschließend zu einem Basispreis der Vergangenheit in Relation gesetzt und die Steigerung des Preisniveaus errechnet. Faktoren, wie beispielsweise die Qualitätssteigerung der Produkte werden berücksichtigt. Andere Preisindizes, zum Beispiel der Baupreisindex, beschreiben bestimmte gewerbliche Bereiche.

Zur Verdeutlichung: 1975 betrug die Inflationsrate 5,41 Prozent, 1995 betrug sie 1,51 Prozent und im Jahr 2012 konnte eine Inflation von 2,04 Prozent festgestellt werden, so das Statistische Bundesamt. Oder anders ausgedrückt: Ein Kilogramm Brot kostete 1975 2 DM oder 1,02 Euro. 1995 kostete das Brot 3,80 DM oder 1,94 Euro. Im Jahr 2012 wurde das Brot für rund 3 Euro angeboten.



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