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Zum Artikel: Immobilienkauf - Der richtige Standort 21.08.2017

Immobilienkauf - Der richtige Standort

Magazin: Immobilienstandort
Evelyn Schneider

Bei der Frage nach einer eigenen Immobilie gibt es so viel zu beachten, dass man auf den ersten Blick gar nicht weiß, wo man anfangen soll; hierbei kann eine kleine Übersicht mit den 3 wichtigsten Kriterien, die beim Immobilienkauf zu bedenken sind, helfen.

Zunächst einmal ist der richtige Zeitpunkt zu bedenken: Das Alter ist bei solch einer Investition natürlich ein wichtiger Faktor, er wurde laut einer Statistik der HfWU (Hochschule für Wirtschaft und Umwelt) aus dem Jahr 2011 von 15% als “sehr wichtig” eingeschätzt. Sollte man warten, bis man finanziell festen Boden gefasst hat? Oder gibt es da auch andere Möglichkeiten? Dabei spielt natürlich der Preis eine signifikante Rolle. Eine Systemimmobilie könnte in solch einem Fall eine Option sein: Mit geringen monatlichen Beiträgen kann schon die junge Generation eine eigene Immobilie finanzieren und auf diese Weise das Thema der Altersvorsorge frühzeitig angehen..

Sind diese grundlegenden Entscheidungen einmal gefällt, gilt es einen weiteren grundlegenden Gedanken in Betracht zu ziehen: die Lage. Diese ist der Umfrage nach von 60% der Befragten als der essentiellste Aspekt angegeben worden. Ortsspezifische Faktoren beeinflussen die Entscheidung offensichtlich am meisten. Warum dies so ein ausschlaggebender Aspekt ist, zeigt sich, wenn man genauer betrachtet, was alles unter „ortsspezifischen Faktoren“ fällt:

Nachbarn

Menschen sind soziale Wesen, die in Interaktion mit ihrer Umgebung und deren Personen leben. Niemand möchte seine Tage komplett isoliert von der Umwelt verbringen. Selbst wenn keine tiefergehenden persönlichen Beziehungen gewünscht sind, ist jedem Mieter ein gutes Miteinander wichtig. Dazu sollten die Nachbarn ein wenig auf einander abgestimmt sein (damit der gesellige und ausgehfreudige Student nicht in einem Wohnblock für Senioren landet). Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden, damit auch auf lange Sicht immer Mieter für die Immobile gefunden werden.

Umgebung

Es macht einen Unterschied, ob eine Wohnung am Waldrand oder mitten im Stadtzentrum liegt. Der sportfreudige Typ freut sich eher über die Waldnähe, um dort z.B. joggen gehen zu können, als eine alleinstehende ältere Dame, die sich in solch einer Umgebung abends vielleicht unsicher fühlt.

Infrastruktur

Viele Familien bevorzugen die Idylle statt dem turbulenten Stadtleben. Nichtsdestotrotz wird sich eine junge Familie mit kleinen Kindern in einer ländlicheren Umgebung nur dann wohlfühlen, wenn die für sie wichtigsten Institutionen -Kindergärten/Schulen und Spielplätze- auch zu Fuß erreichbar sind (oder es eine Parkmöglichkeit vor dem Haus gibt, wenn ein Auto vorhanden ist). Studenten oder auch ältere Personen hingegen achten bei der Wohnungssuche viel eher auf eine gute Verbindung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und nahegelegene Einkaufsmöglichkeiten.

Nightlife & Kulturelles

Ein attraktives Ausgehangebot ist für die jüngere Generation logischerweise viel wichtiger als für Familien mit Kindern, die ihre Nächte eher selten außer Haus verbringen. Für diese ist ein abwechslungsreiches Kulturangebot (Museen, Parkanlagen, Freizeitparks, Spiel- und Sporthallen) viel essentieller als eine Barkultur oder Studentenrabatte.

An dieser Stelle zeigt sich, dass ortsspezifische Faktoren natürlich von den persönlichen Prioritäten abhängen und sich bei den verschiedenen Alters- und Geschlechtsgruppen unterscheiden. Dementsprechend muss vorher genau recherchiert werden, welche Stadt sich für welchen Zweck besonders gut eignet oder wo die besten Kompromisse getroffen werden können; schließlich wird die Lage die Freizeitgestaltung erheblich beeinflussen. Vielleicht kann da die Vorauswahl der Systemimmobilienberater eine Hilfe sein, einen geeigneten Standort für Ihre Immobilie zu finden. Dies ist nicht zu Unrecht für die meisten Befragten der entscheidendste Faktor und wird sogar für wichtiger als die Frage nach dem Preis eingestuft: diese wurde im Vergleich von nur 34% als wichtigster Faktor angegeben.



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